Buch und Musik von mir
nominiert für das Passauer Scharfrichterbeil !
Booking: Agentur Alexia Agathos
www.alexia-agathos.de
Linda auf myspace
Hell wie in der Sonne
Presse:
"Ihre absurden, lustigen und auch traurigen Erlebnisse und Lieder treffen dabei immer, wo sie auch hingehören, mitten ins Herz. Eine Mixtur aus Honigwein und Gallensaft...ein perfektes Arrangement zwischen Klassik und Moderne, ein Programm mit Weltformat". Heilbronner Stimme
Die Story:
Eine slowakische Tänzerin und Sängerin verlässt für einen Neuanfang in Deutschland ihre Heimat und ihre Liebe. Dort angekommen ist sie nicht nur auf andauernder Arbeits- und Kontaktsuche, sondern versucht auch die hiesigen Gewohnheiten und sprachlichen Absonderlichkeiten verstehen zu lernen.
Ihre Jobsuche führt sie zu Castings, Callcentern und weiteren Stationen mit traurigen, absurden und komischen Erlebnissen, und schon bald gerät der Aufbruch zu einem Schlingern zwischen Scheitern und Aufbegehren.
Angekommen in ihrer neuesten Tätigkeit als Klofrau in einer Diskothek findet sie Zeit über ihr Leben, ihre Wünsche und Träume nachzudenken und einige ihrer Begegnungen Revue passieren zu lassen.
Zwischen schrägen Polkas, Herz zerreißenden Balladen, ungarischen Schlafliedern und Liedern über die Sehnsucht balanciert Konrad durch ihr Leben und das der Anderen.
,,Bei der Stimme gehste fliegen!", Rolf Zacher.
Linda Konrad, geboren 1977 in der Slowakei, ist ausgebildete Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin und spielte diverse Musical-Hauptrollen in ganz Europa.
Begleitet wird Linda Konrad am Flügel von Martin Bechler.
Das Buch und die Lieder stammen von Martin Bechler, der auch Regie führt (Produzent von Hagen Rether, Rainald Grebe, Rolf Zacher, Dieter Nuhr).
Presse: (PnP) vom 22.05.2011
„Ostblockschlampe“ auf Höhenflug
Grandios: Scharfrichterbeil-Finalistin Linda Konrad in Passau
Ein tiefsinniger Höhenflug sind die „Lieder einer Klofrau“ von Stimmwunder Linda Konrad und Pianist Martin Bechler. Verdient landete ein Ausschnitt aus dieser musicalgeprägten „Mini-Oper“ beim letzten Beil-Bewerb auf Rang vier. Am Donnerstag kam das kongeniale Duo zurück ins Passauer Scharfrichterhaus und bereitete einen großartigen Abend.
Noch hat Konrad kaum Zeit für dieses maßgeschneiderte Programm: Die 34-Jährige, die schon als Sechsjährige ständig Ballerinen zeichnete, ist in Stuttgart die Magda im „Tanz der Vampire“. Dennoch sind Regisseur Bechler (Produzent von Hagen Rether, Rainald Grebe, Rolf Zacher) und die in der Sklowakei aufgewachsene Ungarin so oft wie möglich mit den Klofrau-Liedern unterwegs (in Passau wieder im Herbst). Wie schon die Beil-Jury dem Ausschnitt, ist auch das Publikum einem Abend ausgesetzt, der es in sich hat, der weder Kabarett noch Comedy ist, wohl aber Elemente aus allen etablierten Bühnen-Schubladen munter verquickt.
„Vor den Toiletten schärft sich dein Blick für die Menschen und für das Leben“, sagt Linda. Sie erzählt und singt, mit unfasslichem Repertoire, von ihrer Liebelei mit einem Deutschen, für den sie die Heimat verließ, von der Jobsuche und der Diskriminierung als „Ostblockschlampe“ und doofe Klofrau. Der Gefangenenchor aus Beethovens „Fidelio“ findet darin gar zweimal Platz, Händel-Bewunderer Farinelli klingt an, fast alle anderen Lieder sowie die komischen und tragischen Texte stammen aus Bechlers Feder.
Der Tonband-Anfang aus dem Off strapaziert, stimmt aber auf Thematik und Problematik ein: „Das Leben ist im Großen und Ganzen, mit einer Abriss-Birne Bäume pflanzen“ und „Das Verhältnis von guten Menschen und Arschlöchern ist auf der ganzen Welt gleich“. Wer dieses Programm erlebt hat, wird nie mehr achtlos an einer Klofrau vorübergehen. Es könnte ja ein menschliches Feuerwerk wie Linda Konrad in ihr stecken. Christine Pierach
